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„Zusammengesetzte Wirklichkeit – reality recomposed“

Bilder vom Ausstellungsaufbau

 


Neue Ausstellung beim Kunstverein Dahn im Alten Rathaus

Unter neuem Konzept und Namen führt die Kunstvereinigung Wasgau e.V. auch im Jahr 2016 ihre Ausstellungstätigkeit fort. Um den Schwerpunkt der Kunstvermittlung hervorzuheben, laufen die Ausstellungen nun unter dem Namen „Kunstverein Dahn“. Die Bezeichnung löst „Galerie N“ ab.

Neu ist auch die Ausrichtung der Ausstellungen als thematische Gruppenausstellungen, bei denen mehrere korrespondierende künstlerische Positionen gemeinsam präsentiert werden.

Den Anfang in diesem Jahr macht von 13. März bis 21. April 2016 die Ausstellung „Zusammengesetzte Wirklichkeit – reality recomposed“ mit den Künstlern Reiner Mährlein aus Kaiserslautern, Veronika Olma aus Enkenbach-Alsenborn und Katja Wunderling aus Nürnberg.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, ob die Wahrnehmung der Wirklichkeit für alle Menschen gleich, objektiv, oder für jeden unterschiedlich, also subjektiv ist. Was ist dann überhaupt „Wirklichkeit“?

Die Künstler Veronika Olma, Katja Wunderling und Reiner Mährlein vereinen in ihren Arbeiten Teile der Wirklichkeit in neuen, individuellen Kombinationen, die den Betrachter über die „objektive“ Wahrnehmung hinaus in neue Realitäten zu führen vermögen.

So stellt Veronika Olma in ihren Gemälden naturalistische Darstellungen von existierenden Gegenständen, Tieren, Menschen in einen traumhaft anmutenden, undefinierten Kosmos, in dem diese, im „realen“ Leben scheinbar in keinem Zusammenhang stehenden Elemente, sich zu neuen Sinnwelten verbinden.

Katja Wunderling arbeitet mit der Natur entnommenen Pflanzenteilen, Samen, Dornen, die sie im Zusammenspiel mit Papier zu einer neuen Ordnung zusammenfügt. Die zunehmend abstrahierten, konkreten Formen, die sie daraus entwickelt, geben den Arbeiten eine meditative, geheimnisvolle Wirkung.

Reiner Mährlein aus Kaiserslautern agiert zu dieser Thematik in der dritten Dimension. Die plastischen Arbeiten sind aus dem künstlich geformten Material Stahl und der Urmaterie Stein aufgebaut. Durch diese und zwischen diesen Materialien wird ein Spannungsfeld erzeugt, sozusagen ein Kräftemessen von Wirkung, Gegenwirkung und Ergänzung. Neue Räume werden definiert.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 13. März um 11.30 Uhr im Alten Rathaus der Stadt Dahn in der Marktstraße 7 statt. Zur Einführung spricht Kristin Korz, die 1. Vorsitzende der Kunstvereinigung Wasgau. Die Ausstellung ist bis 21. April 2016 mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Informationen unter www.kunstverein-dahn.de

 

 

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in „DIE RHEINPFALZ“ vom 5. März 2016. Text: Klaus Kadel-Magin

 

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