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Malerei: „Rotkäppchen lügt“

Rotkäppchen, das süße kleine Mädchen, mit Kuchen und Wein im Korb. Auf dem Weg zur kranken Großmutter, die im Wald wohnt. Das Kind mit dem Mäntelchen, mit der roten Kappe auf dem blonden Haar. Es soll lügen? Diese These unterstützen auch die Natur­schutzverbände, denn Wölfe fressen weder Kinder noch Großmütter!

Ich gehe noch weiter und behauptet zusätzlich:

Der Wolf war eigentlich ein rosa Pudel.
Die Großmutter war nicht bettlägerig, sondern sexy und durchtrainiert.
Der Wolf hatte gar keine großen Ohren.
Rotkäppchen war sofort verliebt in den schönen Wolf.
Der Jäger hatte gar nicht die Befugnis, einen Wolf zu erschießen.
Rotkäppchens Kappe war nicht rot.

Das ganze Lügengefüge des weltbekannten Märchens stürzt damit zusammen. Ich beleuchte hier mit  Humor anhand dieser Geschichte die uralte, ambivalente Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ich spreche aber auch von Gewalt und Sehnsucht, von Innigkeit und Missverständnissen in diesem Verhältnis, von Vorurteilen, Verleumdungen, Aus­grenzungen und tiefen Ängsten.

Die kleinformatige Malerei wurde auf Holzplatten ausgeführt mit den Maßen 26 x 36 cm.

Die komplette Ausstellung zu diesem Thema wird im Kulturkreis Sulzfeld gezeigt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben in Wettbewerb.
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