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Joseph Zoderer

todtraurig aber wunderschön.

Von Heinrich Schwazer

Es war eine ganz große Liebe zwischen mir und Django” sagt Joseph Zoderer. Eine Liebe, die vor einem Jahr abrupt mit dem Tod des Schäferhundes endete. Sieben Jahre war der Hund Zoderers Begleiter gewesen: Er war mehr als ein Haustier, er war Freund und treuer Begleiter, stummer Gesprächspartner und Seelenverwandter.

Zum Abschied hat er ihm einen Gedichtband gewidmet. „Hundstrauer” heißt der 60 Seiten umfassende Lyrikband, der im Frühjahr im Haymon Verlag erscheint. „Es sind „Trauerphilosophische Gedichte über einen Hunde-Menschen-Liebesverlust,” sagt der 1953 in Meran geborene Autor. „Ich möchte ein Hund sein, um ohne Schuld zu sein” lautet eine Zeile daraus. Einfühlsam erinnert er sich an geteilte Momente, befragt die gemeinsame Vergangenheit und verneigt sich ein letztes Mal vor seinem Weggefährten. Zoderer lenkt den Blick aber auch auf das, was hinter der Freundschaft zwischen Mensch und Tier liegt: die Freude am Leben und an der Natur, das Glück der Gemeinsamkeit und die Liebe ohne Vorbehalt. Das Cover hat die Künstlerin Julia Bornefeld gestaltet, im Inneren finden sich Zeichnungen von Josef Fürpaß.

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Joseph Zoderer: Hundstrauer. Gedichte, Haymon Verlag 2013, 56  Seiten, mit Zeichnungen von Josef Fürpaß

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