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Serendipity

Tag der Serendipität

Der Tag der Serendipität ist ein Aktionstag, den erstmals die US-amerikanische Schriftstellerin Madeleine Kay am 18. August 2010 ausgerufen hat.

Der Begriff „Serendipität“ geht zurück auf ein altes persisches Märchen mit dem Titel „Die drei Prinzen von Serendip“. Der englische Kunsthistoriker Horace Walpole bemerkte, dass die Prinzen durch eine Mischung aus Zufall und Verstand immer wieder Entdeckungen machten, nach denen sie eigentlich gar nicht gesucht hatten.

Besonders in der Wissenschaft finden sich immer wieder Fälle dieser Art von unbeabsichtigten Erfindungen, wie etwa die Entdeckung des Penicillins, Viagra, Teflon, Nylon, Tesa-Film usw.

Für diese Art der wissenschaftlichen Entdeckungen führte der Soziologe Robert King Merton in den 40er Jahren den Begriff „Serendipität“ ein.  Auch im Alltag haben wir es oft mit diesem Prinzip zu tun, wenn wir etwa in Suchmaschinen oder Bibliotheken nach bestimmten Themen suchen und dabei auf andere Dinge stoßen, die unser Interesse wecken. Die Kunst würde sich ohne „serendipales“ Handeln im Kreis bewegen.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben in Hundsdenker.
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