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von
Dr. Barbara Aust-Wegemund Art-history,
Hamburg
(...) In Veronika Olmas
Bildern erscheint die Wirklichkeit auf eine wundersame Weise verwandelt,
sie befindet sich nahezu in einem schwerelosen, zeitlosen Zustand.
Schwebende Häuser, soghafte Strömungen und entrückte Haus- und Zootiere
lassen Raum für Phantasie.
In der Bildserie
„Zoo“, „Das Lamm Gottes“ und „Auf der Suche nach dem Herrn“ ist der
Bildraum durch einen schwarzen Balken aufgeteilt und lässt so, jeder
traumwandlerischen Verspieltheit zum Trotz, einen ordnenden Rhythmus
erkennen.
Erst bei längerem
Verweilen öffnen sich die wuchtigen Räume, sensibilisieren den Blick für
den Reichtum der farbigen Abstufungen und die Eigenarten der
Bildräumlichkeit. Vielmehr noch mutiert die Leinwand zum Magnetfeld, in
dem Polaritäten eine Spannung erzeugen, die sich nicht entladen kann.
Diese Synthese von polarer (Un-)Ordnung kombiniert mit
surreal-märchenhaften Motiven verwirklicht Veronika Olma mit Eleganz und
Akribie.
Inspiriert wird die Künstlerin durch die naturgetreuen Plastikspieltiere
der schwäbischen Firma Schleich. Auch bei den Scherenschnitten aus
Rindsleder spielt die Tierfigur die Hauptrolle, getragen von der eigenen
Hand der Künstlerin.
Veronika Olma ist Mitglied im BBK Rheinland Pfalz und wird von Art
History Consulting vertreten.
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